FAQ

Häufige Fragen

Ab wann soll ich mich anmelden?

So früh wie möglich – am besten im ersten Schwangerschaftsdrittel. Hebammenplätze sind rund um beliebte Geburtstermine schnell vergeben. Zu früh gibt es nicht.

In welcher Region arbeitest du?

In der Region Gossau, im Umkreis von rund 15 Kilometern – in erster Linie im Kanton St. Gallen, zum Beispiel Flawil, Uzwil, Oberbüren, Andwil, Waldkirch, Gaiserwald oder Wittenbach. Nach Absprache komme ich auch ins angrenzende Appenzell Ausserrhoden, zum Beispiel nach Herisau. Im Wochenbett will ich schnell bei euch sein können – deshalb ist mein Gebiet bewusst begrenzt. Ob eine Begleitung bei euch möglich ist, kläre ich nach eurer Anmeldung – meldet euch im Zweifel einfach.

Was übernimmt die Krankenkasse?

Sehr vieles – hier der Überblick:

  • Schwangerschaft: Die Grundversicherung übernimmt die sieben Kontrollen, die bei einer Schwangerschaft ohne Risiko vorgesehen sind. Kommen zusätzliche Termine dazu, werden diese unter Umständen nicht übernommen.
  • Wochenbett: Die Grundversicherung übernimmt 16 Besuche in den ersten 56 Tagen – beim ersten Kind und bei einer Frühgeburt, Mehrlingen oder einem Kaiserschnitt; sonst sind es 10. Läuft etwas nicht nach Plan, sind mit ärztlicher Verordnung auch mehr möglich.
  • Stillen: Drei Stillberatungen in der Stillzeit – sie dürfen auch parallel zur Wochenbettbetreuung stattfinden.
  • Geburtsvorbereitung: An einen Kurs zahlt die Grundversicherung einmalig 150 Franken.
  • Selbst zu tragen: das Pikettgeld (150.– bzw. 220.–, möglicherweise von der Zusatzversicherung gedeckt) und private Angebote wie der Kompaktkurs oder die Stoffwindelberatung.

Alle Kosten besprechen wir vorab – keine Überraschungen.

Was ist das Pikettgeld?

Eine Bereitschaftsentschädigung: Rund um deinen Geburtstermin halte ich meine Kapazität für euch frei und weise andere Anfragen ab – so kann ich nach eurer Geburtsmeldung rasch mit den Wochenbettbesuchen starten.

Brauche ich zusätzlich eine Gynäkologin / einen Gynäkologen?

Meine Begleitung ergänzt die gynäkologische Betreuung, sie ersetzt sie nicht. Ultraschalluntersuchungen zum Beispiel gehören in die Arztpraxis – viele andere Untersuchungen können wir gemeinsam abdecken. Wie wir die Kontrollen aufteilen, besprechen wir individuell.

Wie läuft das erste Treffen ab?

Ich komme zu euch nach Hause, nehme deine Gesundheits- und Krankheitsgeschichte auf und wir planen die Begleitung. Dieses erste Gespräch führe ich grundsätzlich unter vier Augen mit der werdenden Mama. Danach seid ihr als Familie bei allen Terminen willkommen.

Was, wenn das Stillen nicht klappt oder ich nicht stillen möchte?

Dann gehen wir euren Weg – bindungsorientiert und ohne Druck. Ob Stillen, Abpumpen, Schoppen oder eine Kombination: Beim Füttern geht es um Nähe, Blickkontakt und Geborgenheit – Bindung entsteht bei jeder Form der Kindsernährung. Bei Stillfragen begleite ich euch und arbeite eng mit Stillberaterinnen aus der Region zusammen; wenn es mehr braucht, überweise ich euch gezielt weiter. Gut zu wissen: Die Krankenkasse übernimmt in der Stillzeit drei Stillberatungen – auch parallel zur Wochenbettbetreuung, nicht erst im Anschluss.

Kann ich Stoffwindeln testen, ohne eine Beratung zu buchen?

Das Mietpaket gibt es nur nach einer Beratung – sie stellt sicher, dass ihr mit den Systemen vertraut seid und das Testen entspannt gelingt. Im Mietpreis inbegriffen ist die Klärung kurzer Anwendungsfragen, etwa wenn beim Anlegen oder Waschen etwas unklar ist. Alles, was darüber hinausgeht, klären wir bei einem erneuten Beratungstermin – ihr bezahlt nur die effektive Beratungszeit.

Sind alle Familienformen bei dir willkommen?

Ja, von Herzen. Ob Mama und Papa, zwei Mamas, zwei Papas, Patchwork oder alleinerziehend: Ich begleite euch in eurer Konstellation – und ihr sagt mir, wie ihr angesprochen werden möchtet.

Wann melde ich mich nach der Geburt?

Sobald euer Baby da ist – dann vereinbaren wir den ersten Besuch für den Tag eures Austritts oder den Folgetag. Alles Weitere habt ihr dann schriftlich von mir.